Biscuitböden

Hallo ihr Lieben!
10000 Rezepte, 10000 Zutaten & 10000 Vorgehensweisen.
Was dabei herauskommt?
Meist ein und dasselbe Produkt.

Eines der wichtigsten Basics beim Torten backen sind die Böden.
Ich weiß, das klingt vielleicht langweilig, aber ein gutes Rezept erleichtert euch das Leben 100%. Ich selbst habe mich hierbei auf einige wenige Rezepte beschränkt.
Wenn ich also ein neues Rezept entdecke, das ich gerne ausprobieren will, spare ich mir das Hoffen und Bangen, ob der Boden nun aufgeht, zu hart wird oder zerfällt.
Es reicht, sich diese Gedanken um die Füllung zu machen :D
Am öftesten nutze ich mein Rezept für Biscuitböden.

Zutaten:
(für 2 Stück)

3 Eigelb
3EL warmes Wasser
60g Zucker
1Pck. Vanillezucker

3 Eiweiß
65g Zucker

75g Mehl
50g Stärke
2TL Backpulver

Anleitung:

Zuerst rührt ihr das Eigelb zusammen mit dem Wasser, 60g Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Das dauert auch gar nicht lang, sobald ihr ein paar Blubberblasen seht,  passts^^
Dann kommen das Eiweiß und die 65g Zucker zusammen in eine extra Schüssel und werden zu Schnee geschlagen. Am besten funktioniert das mit einer Rührmaschine. Mit einem normalen Handrührgerät gehts aber auch, braucht nur etwas mehr Zeit.
Wichtig hierbei ist, dass sich keine Seifenrückstände oder anderes öliges in eurer Schüssel befinden, denn dann würde eure Masse einfach flüssig bleiben. Auch ist es von Vorteil wenn das Gefäß kühl ist – also nicht unbedingt frisch aus der Spülmaschine nehmen!
So solltet ihr nun super süßen, standfesten Schnee bekommen.
Fertig ist er, wenn er nicht mehr zusammensackt sobald ihr den Rührbesen aus der Masse zieht. Sollte es trotzdem nicht funktionieren, gebt einfach einen Spitzer Zitronensaft hinzu – das hilft normalerweise.
Zuletzt werden das Mehl, die Stärke und das Backpulver zusammen in eine Schüssel gesiebt.
Nun gehts an zusammenmischen!
Wichtig: beachtet die Reihenfolge, da euer Schnee sonst eventuell total zusammenfällt!
Gebt einen kleinen Teil des Schnees in die Eigelbmasse und verrührt das Ganze.
Jetzt könnt ihr die Eigelbmasse zu dem Schnee schütten – noch nicht verrühren!
Während ihr nun langsam die Mehlmischung hinzugebt, dürft ihr mit dem Unterheben beginnen. Keine Panik! Mit Unterheben meine ich, dass ihr einen Teigschaber zur Hand nehmt und ihn immer wieder von der Mitte der Schüssel aus, über den Boden, die Seite hoch, zu euch hin bewegt und die Schüssel dabei langsam dreht. Ein andere Begriff hierfür ist auch untermelieren. Fertig seid ihr, sobald kein als solches erkennbares Mehl mehr auftaucht.
Nun wird der Teig in die Form gegeben und bei 180°C ca 25 min gebacken.

Ich hoffe es klappt alles!
Wenn ihr noch Fragen habt, immer her damit! :)
Vielleicht braucht ihr ja auch einen guten Boden für eure nächste Halloween-Torte,
wie dieser hier?

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Ich bin schon fleißig am Überlegen! *Vorfreude*
Damit ihr auch schon mal in Stimmung kommt, verlinke ich hier noch meine Halloween Specials der letzten Jahre – Nachmachen erlaubt!! ٩͡[๏̯͡๏]۶

Liebe Grüße,
Leya ღ

Sweet little monsters!
Pumpkin carving – how to
The Simpsons #halloweenspecial
Spooky 2014

Torteღspitze

Hey ihr!

Ich weiß, ich hatte versprochen wieder aktiver zu sein..! Nur habe ich in der neuen Wohnung leider noch kein Wlan.. besch***

Naja bis Anfang nächsten Monats sollte das dann wohl auch erledigt sein^^

Inzwischen will ich euch meine neuste Errungenschaft aber nicht vorenthalten! Schon vor einem halben Jahr habe ich mir eine Silikonmatte für Tortenspitze zugelegt, ich musste sie einfach haben! Hatte mich auf den ersten Blick in diese Art der Dekoration verliebt – so edel & dieser Vintage-Look! ღ 

Meine Matte findet ihr hier, es gibt aber eine riiiießen Auswahl!

Und doch habe ich mich erst jetzt darüber getraut. Ich hatte wohl Angst, dass meines nicht mal halb so toll aussehen würde, wie es mir die Bilder der Hersteller versprachen. Wie könnte etwas so einfach sein und gleichzeitig so genial aussehen?! Dann hab ich mich in mein Studium gestürzt und mein Vorhaben auf später verschoben. – Nebenbei: Wieso machen Menschen das denn eigentlich andauernd? :D

Nun ja vor ein paar Tagen hat die Neugier dann doch gesiegt! Ich habe mir nicht die teuren Pasten aus den Shops zugelegt, sondern in anderen Blogs gestöbert und versucht eine passende Mischung zu finden. Letztendlich habe ich mich für dieses Rezept als Basis entschieden, es ist von Sugarcreations by Dunja.

Ihr braucht:

12g CMC (das ist Kukidentpulver^^)

70ml kochend heißes Wasser

1 Eiweiß

12g Puderzucker

23g Stärke

2TL Barsirup

Der Barsirup lässt sich super zuhause herstellen. Dazu müsst ihr nur Zucker und kochendes Wasser im Verhältnis 2:1 mischen und das ganze abkühlen lassen. Die Zuckermenge könnt ihr nach belieben oder Vorhaben auch verändern. Je mehr, desto dickflüssiger wird euer Sirup.

Das Kukidentpulver bekommt ihr normalerweise im Supermarkt oder in der Drogerie, zur Not versucht es mal in der Apotheke!

Zunächst vermischt das CMC mit dem heißen Wasser – keine Panik! Das verklumpt erstmal ziemlich – und lasst es abkühlen.

Nun könnt ihr schon einmal das Eiweiß aufschlagen und den Puderzucker, sowie die Stärke einrieseln lassen. Barsirup und CMC-Mischung werden zuletzt hinzugefügt. Alles gut verrühren!

Ich habe noch etwas schwarze Farbe zugegeben.

Die Masse ist nun etwas bröckelig. Im Gegensatz zu Dunja habe ich sie nach dem Anrühren einfach in einen Gefrierbeutel gefüllt, in welchem ich die Paste noch einmal gut durchkneten konnte. So wird die sie etwas feiner und man spart sich ein wenig Zeit. Außerdem habe ich festgestellt, dass sich die Masse nach einem Tag im Kühlschrank viiiiel besser verteilen lässt :)

Das Auftragen auf die Matte ist ein bisschen tricky. Man muss schon öfter über dieselbe Stelle streichen, damit sich die Paste auch gut in der Struktur verteilt und aber kein Rest oben übersteht. Selbst wenn es nur eine hauchdünne Schicht ist, wirkt es später einfach ein bisschen unsauber. Also lieber ein paar mal zuviel streichen^^

Hier könnt ihr sehen was ich meine, zwischen dem Muster hat sich nach dem backen eine dünne Haut gebildet. Ist zwar nicht mega auffällig, aber wenn man es verhindern kann, schadet es doch auch nicht :)

Die gefüllte Matte kommt nun für 8-10min bei 100℃ in den Ofen. sobald sie fertig ist, könnt ihr eure Spitze ganz einfach, aber vorsichtig! abziehen :)

Achja die Spitze lässt sich auch super aufheben! Einfach nach dem Abkühlen in eine Dose mit Deckel geben – an der Luft wird sie leider relativ schnell hart. Falls es euch doch einmal passieren sollte, dass die Spitze antrocknet, gebt eine Apfelhälfte mit in die Dose. Die Feuchtigkeit des Apfels lässt sie wieder geschmeidig werden – klappt übrigens auch gut bei Plätzchen!

Fürs erste Mal ist mir die Spitze doch ganz gut gelungen finde ich – alsooo traut euch ran!
Liebe Grüße!!

Panna Cotta ღ

Hey ihr!
Ich habe eben eine Nachricht bekommen, dass es meinen Blog nun seit einem Jahr gibt!
1 Jahr, wie schnell das doch vergeht!
Deshalb dachte ich mir, euch heute eines meiner Lieblingsrezepte zu präsentieren :)

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Panna Cotta
(für ca. 2 Portionen)

400g Sahne
7g Pulvergelatine
40g Zucker
30g weiße Schokolade
1 Pck. Zitronenschale
Vanillearoma
Zitronensaft

Alles in einen Topf wiegen, ca. 15min köcheln lassen & immer wieder umrühren.
– Achtung! Geht sehr schnell über!
Die Flüssigkeit nun in Schälchen füllen & abkühlen lassen.
Ja – Das ist wirklich so einfach!

panna cotta

Hier habe ich einen Teil mit dunkler Schokolade gefärbt.
Da das ganze doch recht süß ist, finde ich eine Fruchtsauce dazu immer ganz passend :)
Einfach das Lieblingsobst aussuchen, pürieren & etwas Zitronensaft, sowie evtl etwas Zucker hinzufügen – et voilà!

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Plätzchen #1

Hallo ihr lieben!
Der erste Advent ist vorbei, ein paar Schneeflocken versuchen schon
sich ihren Weg zum Boden zu bahnen & aus den ersten Fenstern
strömt bereits ein köstlicher Duft :)

Alsoooo was kommt jetzt wohl?!
………
:D

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Mein Plätzchen-Allround-Rezept:

(ergibt 1 Blech)

35g Zucker
1 Eigelb
40g weiche Butter
75g Mehl
etwas Vanillezucker
etwas Backpulver

Ihr dürft hier alles zusammen in eine Schüssel wiegen & den Teig dann gut durchkneten,
bis sich die Zutaten verbunden haben.
-> Falls ihr merkt, dass der Teig zu klebrig ist – gebt einfach noch mehr Mehl dazu
Da braucht ihr absolut keine Angst haben!

Genauso umgekehrt, wenn der Teig zu bröselig ist – gebt noch ein Eigelb dazu.

Bitte niiiie Milch!! Egal wobei!
Milch irgendwo dazu schütten, wenn sie nicht in der Zutatenliste steht, geht meistens schief.
Der Teig wird in diesem Fall zB sehr zäh.
Bei Muffins erhält man nen Krater… :/

Nun wickle ich ihn immer in etwas Frischhaltefolie & gönne ihm eine kleine Auszeit im Kühlschrank (1 Stunde dürfte reichen).
-> Das verhindert, dass der Teig beim Ausrollen reißt!

Nochmal kurz durchkneten, auszurollen,
Ausstecher zur Hand nehmen & loszulegen!
Die Plätzchen kommen dann bei 180 für ca. 10min in den Ofen.

Die ausgekühlten Plätzchen lassen sich super mit Schokolade oder Zuckerguss
& vielleicht auch mit ein paar Streuseln verzieren! :)
Ich habe meinen Figuren ein Gesicht aus Schokolade aufgespritzt
& den Elchen oder Rentieren – wie mans nimmt – eine Smartiesnase gegeben.

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Für die Leute, die sich vor ein bisschen mehr Aufwand nicht scheuen,
habe ich aber natürlich auch noch was^^
Mit Marmelade gefüllt erhaltet ihr zB diese feinen kleinen Dinger,
auch Spitzbuben genannt:

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Ihr könnt aber zB auch einen Teil des Mehls durch Nüsse oder Kakaopulver ersetzen.
Mit etwas zusätzlichem Zimt oder anderen Gewürzen & Aromen
könnt ihr aus diesem Grundrezept gaaaaaaanz viele verschiedene Plätzchen zaubern :)

Viel Spaß beim Ausprobieren! :)

Liebe Grüße,
Leya

Mehr Plätzchenrezepte findet ihr hier:
Plätzchen #2 – Vanillekipferl
Plätzchen #3 – Friesenkekse

Cake-Pop-♥

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Hey ihr!

Heut zeig ich euch wie ihr Cake Pops ganz einfach selbst machen könnt.
Für mein Grundrezept braucht ihr nur 3 Zutaten!
IMG_2866-2Am wichtigsten sind die Brösel, die könnt ihr „sammeln“! Wann immer mal ein Stück Kuchen über bleibt, sich etwas Teig in der Form festsetzt oder euch ein Boden
vielleicht sogar misslingt…
Von nun an heißt es nicht mehr,
ab in den Müll damit!
Neiiiin… jetzt heißt es: AB INS GEFRIERFACH!
Es ist alles erlaubt, solange es trockene Teige sind, dh es sollten keine Cremes, Früchte etc enthalten sein, da das wegen der Keime, die sich beim Einfrieren/Auftauen bilden, nicht so der Hammer für die Gesundheit ist. Marmor-, Rotwein-, Schoko- oder auch Nusskuchen wären hierfür also gut geeignet, um ein paar Beispiele zu nennen.
Außerdem braucht ihr Schokolade, was sonst?! :D
Uuund zu guter Letzt Butter und/oder Frischkäse oder Sahne.

Natürlich könnt ihr das Rezept dann noch nach euren Wünschen verfeinern. Aromen, Nüsse oder Alkohol geben dem Ganzen nochmal einen Kick.

Mein Grundrezept für 10 Cake Pops:
45g Schokolade (ich finde Vollmilchschokolade passt am besten)
35g Butter oder gesüßter Frischkäse
180g Brösel

& nun zur Anleitung:
Ihr erwärmt die Schokolade, bis sie flüssig ist & vermischt sie dann gut mit der Butter oder dem Frischkäse. Das ergibt dann eine recht zähflüssige Substanz.
Anschließend gebt ihr die Schokomasse zu den Bröseln & verknetet das alles, bis kein trockenes Teigbröckchen mehr übrig ist. Falls dies danach doch einmal der Fall sein sollte, gebt einfach noch etwas mehr Schokolade dazu.

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Nun braucht ihr nur noch Kugeln aus eurem neu gewonnenen Teig formen.
Ich habe mir eine Silikonform von GU besorgt, damit meine Cake Pops auch 100% rund bleiben. Die Form bekommt ihr auch in verschiedenen Buchläden, da gibt es überhaupt immer recht gute Sets! Mich hat das damals ziemlich überrascht, aber es ist auf jeden Fall einen Besuch wert :)
Die Cake Pops könnt ihr aber auch einfach auf einen Teller legen, letztendlich brauchen sie eh eine Seite, auf der sie „stehen“ können^^

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Die Kugeln gebt ihr nun wiederum in den Gefrierschrank. So beugt ihr vor, dass euch die Kugeln beim Überziehen mit Schokolade brechen. Ich lasse sie immer über Nacht fest werden, aber eine Stunde dürfte eigentlich auch genügen.

IMG_3020-2Nun macht ihr euch wieder etwas Schokolade flüssig. Ich nehme meistens 2 Tafeln und mische Zartbitter- mit Vollmilchschokolade. Wenn ihr sichergehen wollt, dass euer Schokoüberzug klar und glänzend bleibt, gebt ein wenig Kokosöl in die Schokolade. Euer Gefäß sollte gut gefüllt und nicht zu flach sein.

IMG_3045Jetzt könnt ihr eure Kugeln wieder heraus holen. Meine Cake Pops hier bekommen zwar keinen Lolli-Stiel, falls ihr das aber vorhabt, müsst ihr nun ein Ende des Stiels in die flüssige Schokolade tauchen & dann die Kugel „aufstechen“. Jetzt müsst ihr noch kurz warten bis die Schokolade fest ist & somit als Kleber wirkt. Wenn ihr diesen Schritt überspringt, kann es sein, dass euch die Kugel immer wieder vom Stiel rutscht.

Meine Variante sieht danach eher wie eine Praline aus. Ihr könnt das machen, wie ihr wollt :)
…glaub nur nicht jeder hat unbedingt Lolli Stiele zur Hand^^
Bei mir geht es jetzt ganz einfach weiter, indem ihr eure Kugeln in die Schokolade gebt & sie mithilfe einer Gabel damit umhüllt.

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Der nächste Schritt ist ein bisschen tricky. IMG_3063
Ihr hebt die Kugel nun mit eurer Gabel aus der Schokolade, streift den Überschuss am Rand der Schüssel immer wieder ab, bis nicht mehr als zu viel Schokolade herunter läuft & setzt sie dann auf einem Blatt Backpapier ab. Hierfür müsst ihr ein bisschen „rütteln“.

IMG_3067Aber vorsicht! Wenn ihr das zu schnell macht, rollt euch die Kugel davon & die schöne Schokoschicht ist dahin… Das klappt vielleicht nicht beim ersten Mal, aber den Dreh hat man schnell raus. Falls es gar nicht anders geht, nehmt einen Zahnstocher zu Hilfe, mit dem ihr die Kugel dann ein bisschen herhalten könnt.
Meine Ausbilder meinten immer, das sei die Meisterklasse. Wer Profi ist, schafft es die Pralinen abzusetzen, ohne dass man auch nur einen Hauch von Schokorand um diese feststellen kann. …So gut war ich nie :D Ein bisschen hat man immer gesehen, aber ich find das auch nicht so schlimm, solang es eben nicht zu viel ist :D
Die Schokolade solltet ihr zwischendurch immer wieder mal etwas erwärmen, sodass sie sich schöner auf eurem Cake Pop verteilt.

Und das wars auch schon!
Die fertigen Cake Pops einfach liegen lassen, bis die Schokolade fest ist.
Ihr könnt sie natürlich auch in den Kühlschrank stellen,
falls es mal schneller gehen muss :)

Ich hoffe ihr habt Spaß dabei & zeigt mir eure Versuche!
Diese kleine Süßigkeit lässt sich,
wie ihr zB in meinem Halloween-Beitrag #5 bereits sehen konntet,
auch super verzieren! :)

Liebe Grüße,
Leya